Fundamentalanalyse

Nach Segal (2022) misst die Fundamentalanalyse den inneren Wert eines Wertpapiers, indem sie wirtschaftliche und finanzielle Faktoren untersucht, mit denen ein Unternehmen konfrontiert wird. Dabei umfasst der innere Wert den Wert einer Investition auf der Grundlage der finanziellen Situation des Unternehmens und der aktuellen Markt- und Wirtschaftsbedingungen.

Adrian Sarwari

Hier wird zwischen mikro- und makroökonomischen Faktoren unterschieden. Einerseits kann die Effektivität des Managements bewertet oder der Zustand der Wirtschaft analysiert werden.

Mikroökonomische Faktoren umfassen die Betriebstätigkeit eines Unternehmens, für das es aktiv zuständig ist.
Makroökonomische Faktoren stellen die wirtschaftliche Lage einer Volkswirtschaft dar, in der das Unternehmen praktiziert, wie Inflationsraten.

Segal (2022) zeigt, dass Analysten innerhalb der Fundamentalanalyse folgende Schritte abarbeiten, um ihre Entscheidungskraft zu stärken:

1: Analyse des Zustands der Wirtschaft in dem das emittierende Unternehmen agiert
2: Stärke der jeweiligen Branche
3: Finanzielle Leistung des Unternehmens

Zur Grundlage werden hier öffentlich verfügbare Finanzdaten verwendet, um den Wert einer Investition zu bewerten. Die Daten zur Analyse werden in Finanzberichten wie den Quartals- und Jahresberichten erfasst, die in 10-Q (vierteljährlich) oder 10-K (jährlich) Unterlagen vorliegen. Nach Kenton (2022) legen börsennotierte amerikanische Unternehmen ihre finanzielle Leistung vor, da dies von der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) vorgeschrieben ist. Segal (2022) zeigt, dass auch der 8-K-Bericht informativ sein kann, da börsennotierte Unternehmen diesen einreichen müssen, wenn ein meldepflichtiges Ereignis eintritt, beispielsweise bei einer Übernahme oder dem Wechsel der Führungsebene. 

Segal (2022) vergleicht die Effektivität der technischen Analyse und der Fundamentalanalyse. Vorteilhaft bei der Fundamentalanalyse ist die Stützung auf die reinen Finanzdaten eines Unternehmens und nicht auf die statistische Ableitung von Finanzkursen. In Kombination ermöglichen die Analysen aber ein übersichtliches Bild der Investitionsmöglichkeit in ein Unternehmen. 

Segal (2022) zeigt, dass die Definition des Begriffs Fundamentaldaten komplex ist, da alles umfasst wird, was mit dem wirtschaftlichen Wohlergehen eines Unternehmens zu tun hat. Dazu gehören wie eben erwähnt Zahlen wie Umsatz und Gewinn, aber auch alles andere, vom Marktanteil eines Unternehmens bis hin zur Qualität der Unternehmensführung.

Die grundlegenden Faktoren sollten in zwei Kategorien eingeteilt werden: quantitative und qualitative Faktoren. 

Quantitativ: Informationen, die anhand von Zahlen, Kennziffern, Verhältnissen oder Formeln dargestellt werden können.
Qualitativ: Es handelt sich nicht um die Quantität einer Sache, sondern um ihre Qualität, ihren Standard oder ihre Beschaffenheit

Segal (2022) beschreibt die Fundamentalanalyse als ein komplexes Format, um einen Unternehmenswert zu identifizieren.

Literaturverzeichnis

Segal, T. (2023, 16. März). Fundamental Analysis: Principles, Types, and How to Use It. Investopedia. Abgerufen am 23. März 2023, von https://www.investopedia.com/terms/f/fundamentalanalysis.asp

Kenton, W. (2022, 18. April). 10-K: Definition, What's Included, Instructions, and Where to Find it. Investopedia. Abgerufen am 20. März 2023, von https://www.investopedia.com/terms/f/fundamentalanalysis.asp

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